Seit der Erfindung der digitalen Modelleisenbahnsteuerung befindet sich die Modelleisenbahn Technik im Umbruch. Viele Fragen stellen sich dem Modelleisenbahner:
* Digital steuern oder doch bei der analogen Steuerung bleiben?
* Was tun mit den älteren analogen Loks?
* Wer baut die Digitaldecoder in meine Loks ein?
* Ist die Umstellung auf digital überhaupt bezahlbar?
Grundsätzlich kann gesagt werden das eine Umstellung auf Digital auch bei älteren Anlagen und Modellen Sinn macht. Um sich finanziell nicht gleich in den Ruin zu stürzen, kann eine Umstellung auf digital Schritt für Schritt erfolgen. Wer seine Modelle nicht selbst umrüsten will oder wem eine Umrüstung durch einen Fachhändler zu teuer scheint, dem biete ich eine sehr günstige Alternative an.
Mehr Information gibt es hier:
Umrüstung auf Digitalsteuerung und Reparaturen
Modelleisenbahn Loks welche mit herkömmlichen Gleich oder Wechselstrommotoren digital betrieben werden, neigen in der Regel zu einem höheren Verschleiß und dem Anstieg des Motorengeräusches. Dagegen gab es den kompromisslosen absolut optimalen Drehstromantrieb von r4y (Leider zur Zeit nicht erhältlich).
Automatisches Bremsen im Motorola - Digitalbetrieb
für mehr Eleganz im Modellbahnbetrieb
Ein Beispiel Umbau
Fahrgestell einer Märklin DB140 mit ESU Dauermagnet und NEM 652 Schnittstelle
* Das Modell wird zunächst komplett zerlegt und alle Kabel entfernt.
* Motor und Getriebe werden gereinigt.
* Der Anker wird mit einer Fieberglasbürste gereinigt.
* Danach wird der passende ESU Dauermagnet anstatt der Märklinspule eingesetzt.
* Motorschild aufsetzen und neue Kohlen einstecken (Öl nicht vergessen). (Motor läuft jetzt mit Gleichstrom!)
* Der ESU Kabelsatz mit NEM 652 Schnittstelle wird anhand des NEM Farbcode verlötet.
* Als Decoder empfehle ich den ESU Lokpilot V 3.0. einstecken und die Lastregelparameter sowie die gewünschten Sonderoptionen einstellen. (Natürlich passen auch alle andere Decoder mit NEM652)
* Proberunde drehen und ggf. Feineinstellungen vornehmen.
* Gehäuse drauf und Fertig